Seit 2016 bin ich als Rechtsanwalt (Associate) im Berliner Büro der internationalen Wirtschaftskanzlei Morrison & Foerster LLP tätig. Dort berate ich deutsche, US-amerikanische und internationale Mandanten aus den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation bei datenschutzrechtlichen und strategischen regulatorischen Fragestellungen. Schwerpunkt meiner Beratung sind insbesondere komplexe und innovative Projekte mit datenschutzrechtlichem Einschlag und internationalem Bezug. Daneben verfüge ich über vertiefte Kenntnisse im Telekommunikations- und IP-/IT-Recht.

Seit Januar 2018 arbeite ich für Morrison & Foerster's Büro in New York, USA (Secondment).



Werdegang

Von 2005 bis 2011 habe ich Rechtswissenschaften (Schwerpunkt: Recht der Informationsgesellschaft) an der Universität Regensburg und der University of Sheffield, UK, studiert und mein Erstes Juristisches Staatsexamen am LG Regensburg abgelegt.

Im Anschluss war ich bis 2014 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für öffentliches Recht, Immobilienrecht, Infrastrukturrecht und Informationsrecht der Universität Regensburg (Prof. Dr. Jürgen Kühling, LL.M.) tätig. Hier entstand auch meine Dissertation.

Im Frühjahr 2012 war ich im Rahmen meiner Dissertation zu Gast bei der Privacy Research Group der New York University, NY/USA (03-06/2012).
Anschließend habe ich ein Master-Studium (LL.M. in Intellectual Property and Information Law) am King's College London, UK, absolviert.

Von 2014 bis 2016 war ich als Referendar am Kammergericht Berlin tätig. Meine Stationen:
  • Landgericht Berlin, 23. Kammer
  • Staatsanwaltschaft Berlin
    Abteilung für organisierte Kriminalität (Cybercrime)
  • Filmförderungsanstalt (FFA)
  • International tätige Wirtschaftskanzlei in Berlin
    (Bereich: Medien-/IP-/IT-Recht)
  • International tätige Wirtschaftskanzlei in Sydney, Australien
    (Bereich: M&A, Venture Capital)
Nach Ablegen des Zweiten Juristischen Staatsexamens am GJPA Berlin bin ich im Mai 2016 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen worden (RAK Berlin).



Dissertation

Das Konzept der Einwilligung
in der datenschutzrechtlichen Realität

Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2016

Im deutschen Datenschutzrecht ist ein Umgang mit personenbezogenen Daten grundsätzlich verboten, es sei denn, er wird erlaubt. Eine mögliche Legitimationsgrundlage ist die Einwilligung des Betroffenen. Doch ist das Konzept der Einwilligung angesichts der datenschutzrechtlichen Realität überhaupt tragfähig?

Neben dem Einwilligungskonzept im allgemeinen deutschen und EU-Datenschutzrecht untersucht diese Arbeit drei Referenzgebiete (die Arbeitswelt, die Neuen Medien und den Gesundheitsbereich) und vergleicht die Erkenntnisse mit den Einwilligungskonzepten im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.




Rede bei der Feier zum Ersten Staatsexamen 2011